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Vladimir Babeshko © Stephan Glathe

Vladimir Babeshko ist ein preisgekrönter Bratschist, der regelmäßig als Solist und Kammermusiker weltweit auftritt und aus dem tatarischen Kazan stammt.


Als Solist war er mit vielen anderen Orchestern zu erleben, darunter 2015 die Uraufführung des für ihn komponierten Bratschenkonzerts von Pierre-Dominique Ponnelle mit dem Kurpfälzischen Kammerorchester Mannheim. Als Kammermusiker erfreut er sich über regelmäßige Engagements mit Künstlern wie Anne- Sophie Mutter, Christoph Eschenbach, Gidon Kremer, Daniel- Müller Schott, Gary Hoffman, Lynn Harrell, Lambert Orkis, Ksenia Bashmet und dem Henschel Quartett. Als Solist und Kammermusiker trat er bei verschiedenen Festivals auf wie z.B. dem Lockenhaus Festival, dem Schleswig-
Holstein Musik Festival, dem Rheingau Festival, dem Edinburgh International Festival, der Next Generation, dem Oberstdorfer Musiksommer, dem Chelsea Music Festival und der Rio Music Week.


Seit 2011 ist er regelmäßiges Mitglied im Solisten-Ensemble „Mutter’s Virtuosi“, was ihn auf 4 Kontinente führte.


Seit 2019 geht er mit dem Quartett von Anne- Sophie Mutter mit Ye- Eun Choi und Daniel Müller- Schott auf Welttournee mit Werken Beethovens und Jörg Widmanns sechstem Streichquartett, einer Beethoven-Studie. Neben der Widmann-Uraufführung in der Suntory Hall (Tokio) spielte das Quartett in Sälen wie Elbphilharmonie Hamburg, Wiener Konzerthaus, National Center for the Performing Arts in Peking und wird in der Carnegie Hall in New York spielen.


Seit 2022 ist Vladimir Babeshko Solo-Bratschist des Musikkollegiums Winterthur in der Schweiz.


Besonders erwähnenswert ist das Benefizkonzert der Münchner Philharmoniker, des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks und des Bayerischen Staatsorchesters unter der Leitung von Lahav Shani, in dem er als Solist mit Anne-Sophie Mutter musizierte. Das Konzert wurde live auf BR Klassik, BR und 3Sat übertragen und wurde in den Medien als außergewöhnlich gelobt und Vladimir eigens erwähnt.


Vladimir Babeshko spielt auf einer Viola von Jean-Baptiste Vuillaume aus dem Jahr 1870, die ihm von der Anne- Sophie Mutter Stiftung als langfristige Leihgabe zur Verfügung gestellt wird.